Der Prozess gegen Karadzic wird nochmal verschoben
Das UN-Tribunal in Den Haag hat den Start des Völkermord-Prozesses gegen den ehemaligen bosnischen Serbenführer Radovan Karadzic nochmals verschoben. Seinen Antrag auf Immunität wies das Gericht nun endgültig zurück. Jetzt soll aber der Prozess frühestens am 26. Oktober beginnen.
Dem 64-Jährigen werden elf Anklagepunkte zur Last gelegt. Dazu gehören Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Bosnien-Kriegs. Karadzic soll einer der Hauptverantwortlichen für die Massaker an mehr als 8000 bosnischen Muslimen 1995 in der damaligen UN-Schutzzone Srebrenica sein.
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