RWE zieht sich aus Flüssiggasprojekt in Kroatien zurück
Der Energiekonzern RWE zieht sich aus einem Flüssiggas-Projekt in Kroatien zurück. Nach einer Überprüfung der Konzernaktivitäten in dem Bereich sei die Entscheidung getroffen worden, die 16,7% der Anteile am Adria-LNG-Konsortium den anderen Partnern anzubieten, teilte die Essener RWE AG am Dienstag mit.
Das Unternehmen verwies auf die bestehene Kooperation mit der britischen Excelerate Energy im Geschäft mit verflüssigtem Erdgas (liquefied natural gas). Darüber hinaus eröffne die Akquisition der niederländischen Essent weitere Möglichkeiten im europäischen LNG-Geschäft, hieß es weiter.
Das Adria-LNG-Projekt ist 2006 mit dem Ziel an den Start gegangen, auf der kroatischen Insel Krk ein LNG-Terminal aufzubauen, wo das flüssige Erdgas wieder gasförmig gemacht wird. Bis jetzt ist das Vorhaben über das Vorbereitungsstadium nicht hinausgekommen. Die endgültige Investitionsentscheidung soll 2010 getroffen werden, 2014 soll das Terminal in Betrieb gehen. An dem Projekt beteiligt sind neben RWE die Düsseldorfer E.ON AG, die österreichische OMV AG, die französische Total SA und die slowenische Geoplin.
                                                                                                 Quelle: www.aktien-meldungen.de
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